PRODUKTMANIPULATOREN

    Produktmanipulator 4-achsig


    Der Produktmanipulator mit 3 Servo-Linearachsen und einer Servo-Drehachse ist universell einsetzbar und wird z.B. zur Linienvereinigung von bis zu 5 auf eine Linie eingesetzt.

    Die Produkte werden an der Schnittstelle max. 5-linig als Nutzen übernommen. Es wird immer ein kompletter Nutzen (max. 240 Einzelprodukte) übernommen. Die Übernahme der Produktlinien erfolgt synchron. Danach werden die Produkte angesaugt, um 90 / 180° gedreht, und in max. 5 Zyklen aufeinanderfolgend einlinig abgelegt.

    Leere Einzelblister werden nicht gehandelt. Sind leere Einzelblister in einem Nutzen vorhanden, fällt der komplette Nutzen in einen kundenseitigen Auffangbehälter. Optional kann eine Einzelblisterausschleusung integriert werden. Die Produktabstände werden nicht aktiv beeinflusst.

    Die Bedienung der Anlage (Formateinstellung, Anwahl der Anlagenfunktionen etc.) erfolgt über ein Bedienerinterface mit 15“ Touch-Display.

    Die Anlage ist mit einem integrierten Schaltschrank incl. CPU ausgestattet.

    Produktmanipulator zur Orientierung und Gruppierung von Kaffeekapseln


    Die Produkte werden an der Schnittstelle 2-linig übernommen. Ihre Orientierung hierbei ist stehend und Deckel unten. Nach der Übernahme wird ein Teil der Produkte auf eine dritte Spur ausgeleitet. Zunächst werden die Kapseln jeder Linie in einem Pufferbereich vorgehalten.

    Ein Mengenausgleich mittels pneumatisch betätigtem Verteilerfinger verteilt die Produkte der ersten beiden Linien gleichmäßig auf zwei Spuren und führt diese lückenlos je einem Eintaktstern zu. Dieser taktet die Kapseln ebenso gleichmäßig und lückenlos auf den weiterführenden Zahnriemenförderer.

    Parallel dazu werden auf der dritten Spur die Produkte angesaugt und um 180° gewendet. Ihre Orientierung ist nun Deckel oben. Anschließend werden die gewendeten Kapseln jeweils in das Zentrum von 4 Produkten aus Spur 1+2 abgesetzt. Somit bilden immer 5 Kapseln eine Gruppierung.

    Eine nachgeschaltete Kontrolleinrichtung überprüft die korrekte Lage der Kapseln entsprechend der gewählten Gruppierung. Falls die erforderliche Kapsellage nicht korrekt ist, wird diese Gruppierung nicht vom Übersetzkopf abgehoben, sondern durch eine Rutsche ausgeschleust. Bei mehrmaligem Ausschleusen direkt nacheinander wird eine Fehlermeldung ausgegeben und die Anlage stoppt.

    Andere Gruppierungsvarianten (z.B. 11er-Gruppierung) sind möglich.